
FutureHealth Basel 2026
Rund 500 Entscheiderinnen und Entscheider aus Gesundheitswirtschaft, Politik und Wissenschaft kamen an der FutureHealth Basel im Congress Center Basel zusammen. Im Fokus standen Prävention und mentale Gesundheit – als zentrale Hebel, um Versorgung, Finanzierung und Innovation so weiterzuentwickeln, dass das Schweizer Gesundheitssystem langfristig tragfähig bleibt.
«Prevention and Mental Health: From Challenge to Change»
Rund 500 Entscheiderinnen und Entscheider aus Gesundheitswirtschaft, Politik und Wissenschaft kamen an der FutureHealth Basel im Congress Center Basel zusammen. Im Fokus standen Prävention und mentale Gesundheit – als zentrale Hebel, um Versorgung, Finanzierung und Innovation so weiterzuentwickeln, dass das Schweizer Gesundheitssystem langfristig tragfähig bleibt.
Highlights
Zu den inhaltlichen Höhepunkten zählten Keynotes, Panels und Gespräche zur Finanzierung von Prävention mit Urs Furrer, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands, und Linda Nartey, Vizedirektorin, Mitglied der Geschäftsleitung, Bundesamt für Gesundheit. Internationale Perspektiven lieferten Janne Martikainen, Leiter (Health Sciences) des UEF House of Effectiveness, University of Eastern Finland, sowie Martin Kawalski, Schlafforscher an der Stanford Sleep Surgery und Keynote Speaker zum Zusammenhang von Schlaf und mentaler Gesundheit.
Über alle drei Themenblöcke hinweg zeigte sich eine zentrale Herausforderung des Gesundheitssystems: die Lücke zwischen vorhandenen Erkenntnissen und konsequenter Umsetzung. In der Prävention besteht breite Einigkeit über ihre Bedeutung, doch Finanzierungsmechanismen und Verantwortlichkeiten sind vielerorts noch nicht ausreichend geklärt und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wurde im Bereich Digitalisierung deutlich, dass das Potenzial datenbasierter Lösungen enorm ist, dessen Nutzung jedoch noch am Anfang steht. Auch im Bereich Mental Health nimmt der Handlungsdruck spürbar zu – innovative Ansätze sind vorhanden, werden jedoch bislang nicht flächendeckend und systematisch in die Versorgung integriert.
Deep Dive in Zukunftsthemen mit der Handelskammer beider Basel
In ihrer Deep Dive Session «Patientin Schweizer Gesundheitswirtschaft?» brachte die Handelskammer beider Basel führende Akteurinnen und Akteure aus dem Life Sciences Cluster Basel in parallelen Diskussionsrunden mit Input von Prof. Dr. Adrian Roth, Principal Scientific Director F. Hoffmann-La Roche, David Traub, Geschäftsführer Novartis Pharma Schweiz AG, und Stefan Inglin, Beteiligungsmanager Gesundheitsdepartement Kanton Basel-Stadt zusammen. Ausgangspunkt war der zunehmende Druck auf die Schweizer Gesundheitswirtschaft – von Standortwettbewerb und Regulierung bis hin zu Fachkräfte- und Innovationsfragen.
Martin Dätwyler, Direktor Handelskammer beider Basel, ist überzeugt: «Der weltweite Standortwettbewerb wird mit harten Bandagen geführt. Die Schweiz muss sich im internationalen Wettbewerb klar positionieren, um die Stärke als global führender Forschungs- und Produktionsstandort für die Life Sciences-Branchen zu sichern. Dabei spielt die Region Basel eine Schlüsselrolle. Hier sind führende Life Sciences-Unternehmen, Forschung, Innovation und Wertschöpfung in einzigartiger Dichte vereint. Wenn die Schweiz ihre führende Rolle in den Life Sciences behaupten will, braucht es jetzt klare und mutige Entscheide. Deshalb haben wir einen Forderungskatalog für eine nationale Life Sciences-Strategie beim Bund eingereicht.»











